Ortschronik

Ortschronik, Ortsgeschichte

Die umfangreiche Festschrift zur 675 – Jahr – Feier Seiffens im Jahre 1999 und weitere Publikationen, besonders zum Thema Holzspielzeug und Herstellung können Sie im Buchhandel und im Spielzeugmuseum Seiffen www.spielzeugmuseum-seiffen.de  erwerben.

Aus der Ortschronik:
Autor: Gabriele Wagner

1324 Seiffen Erste urkundliche Erwähnung des Ortes („cynsifen): Friedrich II., Landgraf von Thüringen und Markgraf von Meißen, belehnt die Gebrüder Bergowe mit Burg und Stadt Sayda sowie Purschenstein mit den dazugehörigen Seiffen.
1551 Seiffen Seiffen hat 14 besessene Mann, 58 Inwohner.
1650 Seiffen Früheste urkundliche Erwähnungeines Holzdrechslers.
1667 Oberseiffenbach
Nachbargemeinde
Erste urkundliche Nennung des Ortes („Oberseiffenbach“) Oberseiffenbach ist Amtsdorf, kirchlich gehört es zur Parochie Neuhausen.
1670 Heidelberg   
Nachbargemeinde
Erste urkundliche Erwähnung des Ortes Heidelberg in der Gründungsurkunde.
1699 Seiffen Johann Friedrich Hiemann bringt erstmals seine Drechslerwaren mit einem Schiebbock zur Messe nach Leipzig.
Um 1750 Seiffen Beginn der Spielwarenherstellung und Entstehen von Wasserkraft – Drehwerken.
1776/79 Seiffen Bau der spätbarocken Bergkirche über dem Grundriss eines regelmäßigem Achtecks (Zimmermeister Reuther aus Kreischa und Mauermeister Weißbach aus Friedebach)
1570 stand an diesem Standort eine Bergkapelle.
Bis 1833 wurde die Seiffener Kirche als Quartalskirche geführt. Die Gottesdienste hielt der Pfarrer aus Neuhausen nur einmal im Quartal ab.
1833 Seiffen und Heidelberg wird von der Kirchgemeinde Neuhausen ausgepfarrt und wird eigenständige Parochie.
1887 Oberseiffenbach wird von der Parochie Neuhausen ausgepfarrt undkommt zur Kirchgemeinde Seiffen.
1777 Seiffen Erwähnung des ersten Verlagsgeschäftes.
Um 1800 Oberseiffenbach
Nachbargemeinde
Gotthelf Friedrich Füchtner bietet erstmals Artikel auf dem Dresdner Striezelmarkt an.
1809 Seiffen Erstmals dürfen 4 Seiffener Drechsler ihre Waren auf dem Dresdner Weihnachtsmarkt verkaufen.
1810 Seiffen Erster urkundlicher Nachweis über die Reifendreherei.
1830 Heidelberg
Nachbargemeinde
Vermutlich Abbruch der Heidelbacher Glashütte.
1488 Gründung der Glashütte Heidelbach
1662 entstand die Glasspinne/Leuchter in der Heidelbacher Glashütte heute in der Seiffener Kirche.
1760 die Glashütte Heidelbach wird nach einem Brand wieder aufgebaut
1988 Festwoche anlässlich „500 Jahre Glashütte Heidelbach“
1871 Seiffen Seiffen hat 1.453, Oberseiffenbach hat 611und Heidelberg hat 1.990 Einwohner.
1873 Heidelberg
Nachbargemeinde
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.
1904 Seiffen Einweihung des neuen Gebäudes der Fachschule, Hauptstraße 112.
1852 wurde eine Staatliche Spielwarenfachschule gegründet.
1879 ein hauptamtlichen Leiter wird eingesetzt, Erwachsene werden in Holzbildhauerei, Farbenlehre Zeichnen, Modellieren und Buchführung unterrichtet.
1882 Unterricht im Drechseln,
1936 Staatliche Anerkennung des Spielzeugmacherberufes.
1909 Heidelberg
Nachbargemeinde
Gründung des Erzgebirgszweigverein für Heidelberg, Deutscheinsiedel, Seiffen und die Nachbarorte im Kurhaus Heidelberg.
1991 fand die Wiederbelebung des Erzgebirgszweigverein Seiffen statt.
1910 Seiffen Seiffen hat 1.437, Oberseiffenbach hat 682
und Heidelberg hat 1.742 Einwohner.
1912 Seiffen Anschluss an die zentrale Elektrizitätsversorgung.
1918 Seiffen Seiffen hat 29 Gefallene,
Heidelberg 24 Gefallene und
Oberseiffenbach 9 Gefallene,
als Opfer des Ersten Weltkrieges zu beklagen(Quelle Sterberegister Meldestelle Seiffen)
1921 Heidelberg
Nachbargemeinde
Gründung eines gemeinnützigen Bauvereines.
1926 Bau des ersten Zweifamilienhauses, Schwartenbergweg 5.
1927 Seiffen Einweihung des Rathauses, Am Rathaus 4.
1928 Heidelberg
Nachbargemeinde
Die Gemeinde kauft den Großen Teich (Floßteich) und baut diesen als Schwimmbad aus.
 
1936 Oberseiffenbach
Nachbargemeinde
Die Gemeinde Oberseiffenbach kauft auf der Reichsgartenschau in Dresden eine dort gezeigte dörfliche Friedhofskapelle und lässt diese auf dem Oberseiffenbacher Friedhof errichten, Katharinabergerweg 4
1.4.1939 Die Gemeinden Heidelberg und Oberseiffenbach werden in die Gemeinde Seiffen eingegliedert. Seiffen hat 4.281 Einwohner.
1945 Einmarsch der sowjetischen Truppen in Seiffen.
Bei der Durchführung der Bodenreform wird Wald und Feld von Schloss Purschenstein, von 2.292 ha an die Seiffener Arbeiter, Bauern Angestellte, Handwerkern verteilt,
Seiffen hat 490 Opfer des Zweiten Weltkrieges zu beklagen.
1946 Die Gründung der Drechsler- und Spielwarengenossenschaft Seiffen mit 328 Mitglieder.
Aus dem 1919 gegründete Wirtschaftsverband der Erzgebirgischen Spielwarenverfertiger wurde Spielwarengenossenschaft.
1949 Erster Export Seiffener Spielwaren nach dem Kriege in Höhe von 8000 Mark
1951 Zusammenschluss der vier, 1946 enteigneten Spielwarenbetriebe, zum VEB “Seiffener Spielwaren”
1952 Nach einer Flugblattaktion und Störung der Maikundgebung, wurden 21 Seiffener Bürger verhaftet.
Zwischen 1948 und 1950 organisierte sich illegaler Widerstand innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Seiffen gegen bestehende gesellschaftliche Verhältnisse.
1951 nahm dieser Personenkreis Kontakt zu einem Büro in Westberlin auf.
1952 im November werden in 3 Prozessen vor dem Bezirksgericht Chemnitz, Zuchthausstrafen zwischen 3 ½ und lebenslänglich erteilt.
Das Gebiet Bad Einsiedel, Badstraße 1 gehörte bisher zu Neuhausen wird in Seiffen eingemeindet.
um 1550 Bad Einsiedel gilt als das am höchsten gelegene Mineralbad Sachsens.
1720 die Heilquellen werden wiederentdeckt.
1723 Errichtung eines Gebäudes mit mehreren Badestuben
1753 Errichtung eines Gebäudes zur Unterkunft für Dauergäste.
Mitte der 1950er Jahre bis 1989 als Ferienheim des FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund) genutzt.
1953 Das Heimat- und Spielzeugmuseum wird eröffnet Hauptstraße 73.
1915 werden für eine Ausstellung in Dresden ein Modell der Seiffener Kirche mit 140 Figuren von Schülern der Spielwarenfachschule gestaltet, wird bis heute im Spielzeugmuseum gezeigt.
1936 fand hier eine Spielzeugwerbeschau statt.
Seit 1936 wird eine 6,30m hohe Pyramide, im Haus gezeigt.
1999 wird das Spielzeugmuseum nach umfassenden Um- und Anbau wieder eröffnet.
1956 Seiffen wird Kurort, im Rathaus, Am Rathaus 4, wird eine Kurverwaltung eingerichtet.
1957 Gründung der PGH „Seiffener Volkskunst, Bahnhofstraße 12.1959 Eröffnung einer Schauwerkstatt.
1962 Beginn des Wohnungsbaues an der Jahnstraße 12 und Jahnstraße 13 mit 36 Wohnungen.
1971 mit 18 Wohnungen.
1981 Neubau von 48 Wohnungen Jahnstraße 17 bis 22
1967 Erstes Schachturnier „Pokal des Handwerks“.
Es wird bis heute jährlich mit nationaler und internationaler Beteiligung durchgeführt.
Eine Veranstaltung des 1966 gegründeten Handwerkersportverein HSV Eintracht Seiffen, Sektion Schach.
1971 Seiffen hat 3.980 Einwohner
1972 In der Zeit von 1972 bis 1987 werden 11 Seiffener Drechsler und Spielzeughersteller für ihre Verdienste um die Erhaltung der Seiffener Volkskunst durch den Rat des Bezirkes Karl-Marx Stadt und die Bezirkshandwerkskammer mit dem Titel „Kunstschaffender im Handwerk“ ausgezeichnet.
Zwangsverstaatlichung von 6 Betrieben der Erzgebirgischen Volkskunst.
1973 Eröffnung des Freilichtmuseum, Hauptstraße 203.
1758/60 Errichtung des Wasserkraftdrehwerkes
1951 das Wasserkraftdrehwerk wird unter Denkmalschutz gestellt.
1972 wurde mit der Umsetzung eines alten Bergmannshauses mit Aufbau begonnen.
Bis 1999 werden 14 Gebäudekomplexe umgesetzt.
1974 Im Ort gibt es 3 Betriebsteile der VEB VERO Olbernhau, 8 selbstständige VEB,
1 PGH und etwa 120 selbstständige Handwerksbetriebe, die fast ausschließlich Holz-,
Spiel- und Kulturwaren herstellen.
Seiffen hat jährlich 7500 Kur- und Übernachtungsgäste.
Inbetriebnahme eines Trinkwasser- Hochbehälters am Reicheltberg. Anschluss von 317 Haushalte an die zentrale Trinkwasserversorgung.
1977 Bau eines Schleppliftes am Reicheltberg, ab 1994 mit Flutlichtanlage.
1979 Einweihung der neu erbauten Schule, Jahnstraße 16 („Karl-Marx-Oberschule“)
1966 die Schulen in Heidelberg Alte Dorfstraße 36, Oberseiffenbach, Mühlbergweg 7 und
Seiffen, An der Binge7 schließen sich zu einer Zentraloberschule zusammen.
Die Kinder werden in 10 Gebäuden unterrichtet.
Schule Oberseiffenbach (erbaut 1878), Mühlbergweg 7, wird 1978 Kindergarten.
„Neue Schule“ (erbaut 1909), an der Binge 7, ab 1980Kinderkrippe.
Heidelberger Schule,(erbaut 1892), Alte Dorfstraße 36, wird 1981 Kindergarten.
1971 wurde die Turnhalle an Jahnstraße 14 eingeweiht.
1990 umbenannt in Schule Seiffen.
1981 1.Bergmännisches „Glückauf“ zur Pflege bergmännischen Brauchtums in der Naturbühne, Veranstaltung, findet im zwei Jahresrhythmus statt.
1984  Die Mitglieder der Bergbauforschungsgruppe legen im Ortszentrum einen „Historischen Bergbausteig“ mit 20 Stationen an.
1987 Entdeckung des Stollens „Segen Gottes Fundgrube“ im Kieszechengrund am Schwartenbergweg.
1989 1.Tag des historischen Handwerks auf dem Gelände des Freilichtmuseums, wird jährlich am Wochenende zur Himmelfahrt und im September durchgeführt.Am 3.11. Dialog der Seiffener Bürger mit dem Gemeinderat in der Seiffener Kirche.
In der Landwirtschaft sind 112 Personen beschäftigt, es sind drei Ställe in Betrieb.
1959 Die LPG „Schwartenberg“ baut einen Rinderstall; Glashüttenweg 1 bis 1991 in Betrieb.
1968 fast alle Bauern arbeiten in der LPG „Schwartenberg“..
1973 schließt sich die LPG Seiffen und Neuhausen zusammen sie bewirtschaften 2.000ha. Das Jungviehkombinat für 1.500 Jungrinder, Alte Dorfstraße 21 wird in Betrieb genommen.
2011 wurde das Jungviehkombinat, Alte Dorfstraße 21, nach teilweisen Abriss und Bau eines moderner Stalls, für 500 Milchkühe, in Betrieb genommen.
1990 Im Laufe des Jahres werden 6 Betriebe reprivatisiert.
150 Handwerksbetriebe, der DREGENO verdanken der jahrelangen Arbeit des Vorstandes, dass diese Betriebe einen ungehinderten Zugang zur freien Marktwirtschaft fanden.
Der Gemeinderat beschließt die Umbenennung von Straßen und Wege und der Karl-Marx Oberschule.
1991 Seiffen hat 3.225 Einwohner
Eröffnung der Diakoniestation im ehemaligen Landambulatorium, Am Rathaus 3, für den Pflegedienst im Schwartenberggebiet
Es werden zahlreiche neue Vereine gegründet.
1.Sport- und Familienwanderung, mit Wanderstrecken zwischen 12km bis 30km die am Pfingstwochenende jährlich stattfindet.
1.Seiffener Weihnachtsmarkt an den Adventswochenenden.
1992 Das, 1991 gefundene Kruzifix der Bergknappschaft Seiffen von 1688, findet wieder seinen Platz in der Seiffener Kirche.
Erste Parade der Seiffener Bergknappschaft im Habit von 1719.
Im September 1719 fanden, anlässlich der Hochzeit des Sohnes von August des Starken, zahlreiche Feste, Paraden und Opernaufführungen statt.
Den Abschluss bildete eine Bergparade am 26.September im Plauenschen Grund.In dieser Paradeuniform tritt die Seiffener Berg- und Hüttenknappschaft heute auf.
In der Spielwarenfachschule, Hauptstraße 112, werden 27 Holzspielzeugmacher und 6 Holzdrechsler ausgebildet.
1951 Die Spielwarenfachschule Seiffen wird als Gemeinschaftslehrwerkstatt dem VEB Seiffener Spielwaren angeschlossen, Berufsschulunterricht wird in Neuhausen erteilt.
1955 Das Gebäude geht in die Rechtsträgerschaft der Gemeinde Seiffen über, es wird zukünftig als Schulgebäude der Zentraloberschule Seiffen genutzt.
1998 die Schule für Holzspielzeugmacher und Drechsler wird nach zweijähriger Bauzeit den Mittleren Erzgebirgskreis, als Träger, übergeben und wird Außenstelle des Beruflichen Schulzentrums Zschopau
1999 werden 110 Holzspielzeugmacher und 52 Holzdrechsler ausgebildet und Beginn der „Drechslerferien“ in der Spielwarenfachschule.
2003 eine Japanerin; Maho Kaschimura lernt in der Spielwarenfachschule den Beruf des Spielzeugmachers
2011 erhalten 13 Gesellen nach 3jähriger Ausbildung ihre Freisprechung.
Die Gaststätte „Bergstübl“, Hauptstraße 196, wird eröffnet.
1996 umfassende Erweiterung und Eröffnung als Hotel:„Landgasthof zu Heidelberg“
Eröffnung eines Einkaufsmarktes,
Neuhausener Straße 10.
1993 Einweihung des Sparkassengebäudes,
Hauptstraße 81.
Erster Auftritt der Kindertrachtengruppe „Lebendiges Spielzeug“ gemeinsam mit der Bergknappschaft.
2001 Gemeinsamer Auftritt zum Oktoberfest in München
2004 gemeinsamer Auftritt in der Schweiz in Liestal
1.Mountainbike – Rennen, Erzgebirgs -Bike –Marathon (EBM) findet jährlich statt.
Abschluss der Grunderneuerung der Hauptstraße nach Einbau der Hauptsammler und Neuregelung der Wasser-, Abwasser-, und Telefonleitung.
Das Hotel „Nußknackerbaude“, Nußknackerstraße 20, wird nach erfolgter Renovierung wieder eröffnet.
1929 Das Gebäude von Julius Glöckner, Nußknackerstraße 20,  wird von der Freien Turnerschaft Chemnitz als Skiheim genutzt.
Ab 1935 erstmals als „Nußknackerbaude“ bezeichnet.
1951 Erste Gäste im Ferienheim „Nußknackerbaude” bis 1989 Betriebsferienheim.
Eröffnung der Sommerrodelbahn, Bahnhofstraße 18B.
1994 Einrichtung einer ständigen Modelleisenbahn – Ausstellung.Die Pensionen „Engelwiese“ Alte Dorfstraße 18b und die Pension „Wildsbacherhof“,Mühlbergweg 28
werden eröffnet.
1994 Es werden die „Bennelliebschänke“ Bahnhofstraße 19, die Pension „Zum alten Bergmannshaus“, Hauptstraße 42 und
die Gaststätte „Holzwurm“, Hauptstraße 71A eröffnet.
Das Gebäude der Telekom, Glashüttenweg 1a, wird in Betrieb genommen.
Der Kindertagesstätte, Alte Dorfstraße 36 wird Kindergarten und Kinderkrippe.
Der Kindergarten Oberseiffenbach, Mühlbergweg 7, die Kinderkrippe, An der Binge 7 werden geschlossen und in die kombinierte Einrichtung integriert.
1995 Durch ständigen Nebel gab es ungewöhnlich starke Raureifbildung, dies führt zu zahlreichen Stromausfällen und zu umfangreichen Baum- und Waldschäden.
Bis 1996 wird ein Teil der Stromleitungen in die Erde verlegt und erneuert. 79 Grundstücke durch Erdkabel an die Elektroversorgung angeschlossen.
Baubeginn im neuen Siedlungsgebiet Steinhübel.
Die Hotels „Berghof“, Kurhausstraße 36 und Hotel „Seiffener Hof“, Hauptstraße 31 werden eröffnet.
Zwischen 1995 und 1997 führen mehrere Seiffener Firmen der Erzgebirgischen Volkskunst erfolgreich Prozesse gegen Importeure und Hersteller von Plagiaten.
Beginn der Auszeichnung „Tradition und Form“ durch den Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e.V.
Seit 1995 bis 2012 gibt es 41 Seiffener PreisträgerDDR-Dokumente (DDR Ausweis) werden per 31.12.95 ungültig.
1996 Der Beruf Holzspielzeugmacher wird in die Handwerkerrolle der Bundesrepublik eingetragen.
Er wird als offizieller Lehrberuf anerkannt.
MSC „Schwartenberg“ Seiffen e.V., der 1980 gegründet wurde, führt am Reicheltberg die ersten Sachsenmeisterschaften im Motocross durch.
Brand bei Seiffener Volkskunst e.G., Bahnhofstraße 12.
1995 Neueröffnung eines Verkaufsraumes der Schauwerkstatt Bahnhofstr.12
1997 Wiedereröffnung nach der Brandkatastrophe .
Prozess 1998 und 2000, wegen fahrlässiger Brandstiftung, endeten mit Freispruch.
Der Ort Seiffen ist mit einer Homepage www.seiffen.deim Internet vertreten
Hotel „Wettiner Höhe“, Jahnstraße 23 eröffnet.
Neueröffnung der Pension “Diana” Steinhübel 21.
Pension „Bergmannsschänke“, Bergmannsweg 1 wird eröffnet.
1997 Die Seiffener Berg- und Hüttenknappschaft Seiffen nimmt an der Steubenparade in New York teil.
2001 Eröffnung Oktoberfest in München.
2006 Festzug 800 Jahre Dresden.
Dem Männerchor „Anton-Günther“ wird anlässlich seines 150jährigem Bestehen die Zelter Plakette verliehen.
1847 Gründung des Männer-Gesangvereines „Eintracht“ Seiffen
1963 Der Männergesangverein gibt sich den Namen „Anton-Günther Chor“ Seiffen
Eröffnung Gaststätte “Am Ahornberg” Deutschneudorfer, Str.57 mit 14 Ferienwohnungen.
1998 Fertigstellung mit Campingplatz von 150 Stellplätzen
Die Firma Erzgebirgische Volkskunst Richard Glässer GmbH, Hauptstraße 80, feiert ihr 65jähriges Bestehen.
1932 Richard Gläßer baut in Seiffen einen Kleinversand auf.
1940 Richard Glässer erwirbt das Gebäude, Hauptstraße 80.
1951 erstmals auf der Leipziger Messe
1972 Zwangsverstaatlichung der Firma
1993 Das Unternehmen gibt sich den  Namen Erzgebirgische Volkskunst Richard Glässer GmbH
1992 Einrichtung einer Schauwerkstatt.
1997 Aufnahme der Produktion im neuen Werk in Olbernhau/Hirschberg und Einrichtung einer Schauwerkstatt, Seiffen
Die Seiffener Kläranlage im Seiffener Grund wird in Betrieb genommen.
Seiffen gehört seit 1995 zum Abwasserzweckverband Olbernhau.
1998 Eröffnung des Erlebnisbades, Hauptstraße 156.
1961 Das neu gebaute Kulturhaus wird eröffnet, u.a. Gaststätte und Theatersaal mit 638 Sitzplätzen.
Monatliche Veranstaltungen des Stadttheaters Freiberg., 1993 letzte Veranstaltung
1994 Abriss des Kulturhauses Hauptstraße 156
1997 das Haus des Gastes und 1998 das Erlebnisbad eröffnet.
2002 wird Bad geschlossen, Haus des Gastes wird weiterhin genutzt.Erbgericht „Buntes Haus“, Hauptstraße 94, wird nach umfangreichen Baumaßnahmen als Hotel wieder eröffnet.
1553 das Erbgericht (Hauptstraße 94) wird erwähnt.
1919 Einrichtung des Erbgerichtes als „Buntes Haus“
1999 Schließung des Postgebäudes, erbaut 1904,
Gebäude zum Hotel Erbgericht „Buntes Haus“.
Einrichtung einer Postagentur, Bahnhofstraße 8
Eröffnung Gaststätte „Pyramide“; Hauptstraße 73b.
Der „Waldgasthof“,  Bad – Einsiedel, Badstraße 1 eröffnet.
Seiffen begeht mit einer Festwoche das 675jährige Bestehen.
2000 Seiffen hat 2.847 Einwohner.
Die durch Gesetz festgelegte Verwaltungsgemeinschaft mit den Gemeinden Deutschneudorf und Heidersdorf tritt am 1.4.2000 in Kraft.
2001  Walter Werner erhält für sein künstlerisches Werk und für seine ehrenamtliche Arbeit das Bundesverdienstkreuz.
Die Bürgerinitiative „Saubere Luft“ startet Unterschriften Aktion gegen Schadstoffbelastung in der Grenzregion. Es wurden 11.000 Unterschriften gesammelt und im Mai im Umweltministerium in Berlin abgegeben.
Zur 10.Schwartenbergschau des Rassekaninchenverein Seiffen, begehen der Rassekaninchenverein Seiffen sein 50. und der Rassegeflügelverein Seiffen, das 75.Jubiläum.
2002 Das Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Seiffen; Curt Ulbricht, wird 100 Jahre alt, verstorben 2004
Beim August-Hochwasser haben die Kameraden der FFW Seiffen insgesamt 50 Einsätze.
Seiffen erhält die Ernennungsurkunde als Staatlich anerkannter Erholungsort.
Eröffnung einer Kunstschnee- Loipe und Eislaufbahn, Hauptstraße 199
Festwoche „80 Jahre Fußball Seiffen“, Sparte innerhalb des Vereins HSV Eintracht Seiffen
1927 der Fußballplatz an der Jahnstraße wird angelegt.
1997 Fußballplatz, Jahnstraße wird zum Parkplatz umgebaut, Fußballplatz an der Wettiner Höhe
1997 die 1.Männermannschaft spielt in der 1.Kreisklasse
Ab 2011 keine Teilnahme am Punktspielbetrieb.
2003 Eine Wasserhose im Mai verursachte in Seiffen und Umgebung erhebliche Schäden an Grundstücken und Straßen. Die Schadenshöhe ca. 4 Mill. EUR.
Die Firma Wendt & Kühn aus Grünhainichen, eröffnet nach umfangreichen Umbau des Gebäudes, Hauptstraße 97, das Geschäft „Figurenwelt Seiffen“
2004 Tino Günther wird Abgeordneter im Sächsischen Landtag in Dresden.
Der Wintersportverein Seiffen schließt sich mit dem SSV Neuhausen zusammen, der WSV wird geschlossen.
Die Schule an der Jahnstraße 16, feiert 25jähriges Jubiläum.
1992 werden in der Seiffener Grund- und Mittelschule 530 Schüler in 25 Klassen unterrichtet,
2002 sind es 330 Schüler in 14 Klassen
2002 Gründung des Fördervereins Grund- und Mittelschule Seiffen
2004 besuchen 143 Grundschüler und 228 Mittelschüler die Schule
Im Schuljahr 2005/2006 keine Mittelschule mehr, die Mittelschüler besuchen die Schulen in Olbernhau oder Sayda.
2010 nach Rückbau und umfassenden Sanierung wird die Grundschule „Schule im Spielzeugland“ wieder eröffnet.
2005 Die Antennengemeinschaft Seiffen begeht ihr 25jähriges Jubiläum.
1980 Bildung einer Antennengemeinschaft für 900 Teilnehmer, Station auf dem Schwartenberg.
1981 die ersten Hausanschlüsse
2010 stellt die Antennengemeinschaft von analogen auf digitalen Empfang um.
Umfassende Sanierung der Seiffener Kirche, Turm, Dach und Außenfassade.
1954 Reparatur des Kirchturmes, Turmknopf, Kreuz und Wetterfahne werden vergoldet.
1959 Innenrestaurierung der Kirche (Anstrich gemäß Malerkontrakt von 1779)
1981 Reparatur des Kirchturmes.
2000 Die Orgel der Seiffener Kirche wird restauriert
2008 Seiffen gehört nach dem Kreistagswahlen zum neu gebildeten Erzgebirgskreis.
1952 Seiffen kommt vom Kreis Freiberg zum Kreis Marienberg.
1994 Seiffen bisher Kreis Marienberg gehört zum neu gebildeten Mittleren Erzgebirgskreis
Seiffen ist 2008 und 2009 Zielort der Radsportveranstaltung Trans Germany.
2009 Seiffen wird durch die TMGS als „Familienfreundlicher Ort“ zertifiziert.
1. Internationale Klöppeltreffen in Seiffen.
2010 Ein reifengedrehter Elch der Fa. Christian Werner wird bei Olympiade in Vancouver, Maskottchen im Sächsische Haus, von der TMGS Sachsen ausgewählt.
Massenpetition an das Europäische Parlament durch Bürgerinitiative Saubere Luft gemeinsam mit allen Bürgermeistern des Erzgebirges mit 10.000 Unterschriften im Juni in Brüssel übergeben.
2001 werden 11.000 Unterschriften im Umweltministerium in Berlin abgegeben.
2012 Anhörung vor dem Europäischen Parlament in Brüssel.
Auf dem Friedhof Oberseiffenbach wird ein Glockenturm für die Glocke der ehemaligen Oberseiffenbacher Schule aufgestellt,
Initiator Heimatverein Oberseiffenbach, Glocke wurde 1832 in Dresden gegossen.
2011 Seiffen hat 2.376 Einwohner.
Der 7.Weihnachtsmarkt in Sachsens Verbindungsbüro in Brüssel steht im Zeichen des erzgebirgischen Kurortes Seiffen.
Vom 16.11.bis 20.11.2011 besuchten 4.200 Besucher diesen kleinen Markt.
2012 Seiffen strebt mit den Nachbarorten, mit Deutschneudorf und Heidersdorf eine Einheitsgemeinde an.
Bestellung des Amtsverwesers Andreas Haustein gemäß §54 der Sächs.GemO.
Der Gemeinderat beschließt im Rahmen des Projektes Montanregion Erzgebirge das Reifendrehwerk im
Freilichtmuseum und die Seiffener Kirche aufzunehmen.

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