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Mai
22
Di
Basteln eines original Seiffener Souvenirs @ Schauwerkstatt
Mai 22 um 10:00 – 16:00

Basteln Sie gemeinsam mit den Kunsthandwerkern Ihr persönliches, Erzgebirgisches Souvenir.

 

 

Fotoausstellung Starke Frauen @ Kirche Deutschneudorf
Mai 22 um 10:00 – 17:00

Fotoausstellung Erste Frauen-Starke Frauen

 

 

 

Führung entlang des historischen Bergbausteig @ Kurort Seiffen
Mai 22 um 10:00 – 12:00

Die Führung, welche mit dem phantastischen „Bingenblick“ über Seiffen bezaubert, verläuft entlang der zwei Bingen „Geyerin“ und „Neuglücker Stockwerkspinge“.

Treffpunkt: Eingang Parkplatz Touristinfo/Spielzeugmuseum

Mit Gästekarte für Seiffen kostenlos

Mit Erzgebirgsgästekarte für die teilnehmenden Orte kostenlos

ohne Gästekarte 4,00 €

 

 

 

 

GALERIE IM TREPPENHAUS Spielzeugmuseum Gespanne groß und klein @ Erzgebirgisches Spielzeugmuseum
Mai 22 um 10:00 – 17:00

Ausstellung GALERIE IM TREPPENHAUS

Gespanne groß und klein.

Gezogen von Pferden, Kühen, Ziegen.
200 Jahre hölzerne Fuhrwerke aus dem erzgebirgischen Spielzeugland.

Gern wurde all das, was mit der Welt außerhalb des Hauses zu tun hatte, als Knabenspielzeug eingestuft. Fuhrwerke und diverse große und kleine Gespanne gehörten seit dem 19. Jahrhundert dazu. Solide gearbeitete Wagen mußten das tatkräftige Hantieren beim Be- und Entladen vertragen. Pferd und Ochse, plastisch aus dem Holz gearbeitet, mit „echtem“ Zaumzeug und fahrbar auf einem Räderbrettchen, waren typisch. Dazu kamen die passenden Karren und Leiterwagen, die in ihrer stellmacherischen Perfektion den Originalen der Erwachsenenwelt kaum nachstanden. Die Miniaturisierung der ergebirgischen Spielware führte 1905 zu einer kleinen gelbe Postkutsche, herausgegeben vom Seiffener Verlagshaus Heinrich Emil Langer. Seitdem gestaltete sich die Herstellung miniaturisierter, zumeist mit Zinnrädchen ausgestatteter Pferde- oder Ochsengespanne sowie Schlittengespanne zu einer Seiffener Spezialität. Um Nachahmungen auszuschließen wurden Neuheiten zum Musterschutz angemeldet. Für die Jahre 1907 bis 1909 waren es unter anderem Dampfspritzen, Brautkutschen und Militärwagen. Die meisten Hersteller kauften ihre Bespannung, also Pferde, Ochsen, Esel, von Reifentierherstellern. Eine Besonderheit weniger Produzenten waren schreitende Zugtiere. Auch die Kutscherfiguren wurden oft von spezialisierten Figurendrechslern bezogen. In den letzten 50 Jahren haben sich vor allem auch Sammler für diese Gespann-Geschichten interessiert und die kleinen (sowie großen) Kostbarkeiten in speziellen Sammlungen zusammengetragen.

SONDERAUSSTELLUNG “GROSSES SPIELZEUG “ @ Erzgebirgisches Spielzeugmuseum
Mai 22 um 10:00 – 17:00

Großes Spielzeug aus Holz.

Sonderausstellung Spielzeugmuseum Seiffen vom 27. April bis zum 23. September 2018

Das erzgebirgische Spielzeuggebiet hat seit 250 Jahren alle Bereiche hölzerner Spieldinge im Angebot. Vor der Umstellung auf Miniaturspielwaren Anfang des 20. Jahrhunderts galten raumgreifende Burgen, Puppenstuben oder Baukästen, aber auch großvolumige Gespannfahrzeuge und späterhin Eisenbahnen und Automobile als verkaufsträchtige Warengruppen. Sperrige, zum Teil recht schwere Puppenhäuser, Kaufläden oder Fahrzeuge waren vor allem in jenen Ortschaften in der Fertigung, die verkehrstechnisch günstig lagen und wo nach 1870 vorhandene Eisenbahnanschlüsse die Warentransporte erleichterten. Großspielzeug waren auf Grund seiner robusten Konstruktion oft auch für das Spiel im Freien geeignet. Stabilität und Langlebigkeit wurden versprochen, wenn man sich für Traktor und Hänger oder für einen hölzernen Gütezug als Boden- und Sandspielzeug entschied. Eine stabil gearbeitete Lokomotive mit 25 Zentimeter langen Güterwagen, beispielsweise um 1930 gefertigt bei Ewald Herold in Kleinneuschönberg, war ureigenst dem funktionsbetonten kindlichen Spiel gewidmet. Auf den offenen Güterwagen konnte viel “geladen” werden und große Holzräder ließen die Bahn auch im Freien leicht rollen. Besonders begehrt waren und sind jene Holzautos, mit denen “richtig” zu lenken war. Das kleine Lenkrad war mit der beweglichen Vorderachse verbunden und so konnte das Gefährt “tatsächlich” um die Kurve bewegt werden. Aufklappbare Türen, abnehmbare Verdecke, Ladeklappen und Kippvorrichtungen erhöhten den Reiz solcher hölzernen Mobile. Seit 1850 ist im Seiffener Raum auch eine qualitätsvolle Baukastenproduktion beheimatet. Vor 1900 bestimmten schwere Kästen mit großen Holzquadern und prächtigen Säulen das Baukastensortiment. In aller Welt berühmt waren die großvolumigen Puppenhäuser, Burgen, Ställe und Lagerhäuser aus der Marienberger Fabrik von Ludwig Moritz Gottschalk (1840-1905). Der Aufstieg zur Manufakturproduktion von Großspielzeug begann 1873 mit dem Bau einer ersten Fabrik.

Die Ausstellung präsentiert einen Querschnitt solcher gewichtigen und großformatigen Spielwaren. Die Funktionsfähigkeit für das kindliche Rollenspiel stand im Mittelpunkt: Auf einen LKW wollte man Steine aufladen können, das Pferdegespann hatte mit dem Kastenwagen den Transport eines Sandhaufens zu übernehmen. Oft berichten das Aussehen und der Erhaltungszustand der Ausstellungsobjekte von deren einstigen jahrelangen Nutzung.

Kirchenführung mit kleinem Orgelspiel @ Bergkirche
Mai 22 um 12:00 – 12:30

Ausser Sonntags, Feiertags und bei Veranstaltungen.

kirche-abendkl

 

 

Mai
23
Mi
Basteln eines original Seiffener Souvenirs @ Schauwerkstatt
Mai 23 um 10:00 – 16:00

Basteln Sie gemeinsam mit den Kunsthandwerkern Ihr persönliches, Erzgebirgisches Souvenir.

 

 

Fotoausstellung Starke Frauen @ Kirche Deutschneudorf
Mai 23 um 10:00 – 17:00

Fotoausstellung Erste Frauen-Starke Frauen

 

 

 

GALERIE IM TREPPENHAUS Spielzeugmuseum Gespanne groß und klein @ Erzgebirgisches Spielzeugmuseum
Mai 23 um 10:00 – 17:00

Ausstellung GALERIE IM TREPPENHAUS

Gespanne groß und klein.

Gezogen von Pferden, Kühen, Ziegen.
200 Jahre hölzerne Fuhrwerke aus dem erzgebirgischen Spielzeugland.

Gern wurde all das, was mit der Welt außerhalb des Hauses zu tun hatte, als Knabenspielzeug eingestuft. Fuhrwerke und diverse große und kleine Gespanne gehörten seit dem 19. Jahrhundert dazu. Solide gearbeitete Wagen mußten das tatkräftige Hantieren beim Be- und Entladen vertragen. Pferd und Ochse, plastisch aus dem Holz gearbeitet, mit „echtem“ Zaumzeug und fahrbar auf einem Räderbrettchen, waren typisch. Dazu kamen die passenden Karren und Leiterwagen, die in ihrer stellmacherischen Perfektion den Originalen der Erwachsenenwelt kaum nachstanden. Die Miniaturisierung der ergebirgischen Spielware führte 1905 zu einer kleinen gelbe Postkutsche, herausgegeben vom Seiffener Verlagshaus Heinrich Emil Langer. Seitdem gestaltete sich die Herstellung miniaturisierter, zumeist mit Zinnrädchen ausgestatteter Pferde- oder Ochsengespanne sowie Schlittengespanne zu einer Seiffener Spezialität. Um Nachahmungen auszuschließen wurden Neuheiten zum Musterschutz angemeldet. Für die Jahre 1907 bis 1909 waren es unter anderem Dampfspritzen, Brautkutschen und Militärwagen. Die meisten Hersteller kauften ihre Bespannung, also Pferde, Ochsen, Esel, von Reifentierherstellern. Eine Besonderheit weniger Produzenten waren schreitende Zugtiere. Auch die Kutscherfiguren wurden oft von spezialisierten Figurendrechslern bezogen. In den letzten 50 Jahren haben sich vor allem auch Sammler für diese Gespann-Geschichten interessiert und die kleinen (sowie großen) Kostbarkeiten in speziellen Sammlungen zusammengetragen.

SONDERAUSSTELLUNG “GROSSES SPIELZEUG “ @ Erzgebirgisches Spielzeugmuseum
Mai 23 um 10:00 – 17:00

Großes Spielzeug aus Holz.

Sonderausstellung Spielzeugmuseum Seiffen vom 27. April bis zum 23. September 2018

Das erzgebirgische Spielzeuggebiet hat seit 250 Jahren alle Bereiche hölzerner Spieldinge im Angebot. Vor der Umstellung auf Miniaturspielwaren Anfang des 20. Jahrhunderts galten raumgreifende Burgen, Puppenstuben oder Baukästen, aber auch großvolumige Gespannfahrzeuge und späterhin Eisenbahnen und Automobile als verkaufsträchtige Warengruppen. Sperrige, zum Teil recht schwere Puppenhäuser, Kaufläden oder Fahrzeuge waren vor allem in jenen Ortschaften in der Fertigung, die verkehrstechnisch günstig lagen und wo nach 1870 vorhandene Eisenbahnanschlüsse die Warentransporte erleichterten. Großspielzeug waren auf Grund seiner robusten Konstruktion oft auch für das Spiel im Freien geeignet. Stabilität und Langlebigkeit wurden versprochen, wenn man sich für Traktor und Hänger oder für einen hölzernen Gütezug als Boden- und Sandspielzeug entschied. Eine stabil gearbeitete Lokomotive mit 25 Zentimeter langen Güterwagen, beispielsweise um 1930 gefertigt bei Ewald Herold in Kleinneuschönberg, war ureigenst dem funktionsbetonten kindlichen Spiel gewidmet. Auf den offenen Güterwagen konnte viel “geladen” werden und große Holzräder ließen die Bahn auch im Freien leicht rollen. Besonders begehrt waren und sind jene Holzautos, mit denen “richtig” zu lenken war. Das kleine Lenkrad war mit der beweglichen Vorderachse verbunden und so konnte das Gefährt “tatsächlich” um die Kurve bewegt werden. Aufklappbare Türen, abnehmbare Verdecke, Ladeklappen und Kippvorrichtungen erhöhten den Reiz solcher hölzernen Mobile. Seit 1850 ist im Seiffener Raum auch eine qualitätsvolle Baukastenproduktion beheimatet. Vor 1900 bestimmten schwere Kästen mit großen Holzquadern und prächtigen Säulen das Baukastensortiment. In aller Welt berühmt waren die großvolumigen Puppenhäuser, Burgen, Ställe und Lagerhäuser aus der Marienberger Fabrik von Ludwig Moritz Gottschalk (1840-1905). Der Aufstieg zur Manufakturproduktion von Großspielzeug begann 1873 mit dem Bau einer ersten Fabrik.

Die Ausstellung präsentiert einen Querschnitt solcher gewichtigen und großformatigen Spielwaren. Die Funktionsfähigkeit für das kindliche Rollenspiel stand im Mittelpunkt: Auf einen LKW wollte man Steine aufladen können, das Pferdegespann hatte mit dem Kastenwagen den Transport eines Sandhaufens zu übernehmen. Oft berichten das Aussehen und der Erhaltungszustand der Ausstellungsobjekte von deren einstigen jahrelangen Nutzung.